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Summerschool

Juli 2020 // Die Maßnahmen, die nach dem Ausbruch des Coronavirus ergriffen wurden, haben beinahe alle Aspekte unseres Lebens beeinflusst. Die weitreichenden Schließungen der Schulen haben ab März dafür gesorgt, dass sich das Lernen veränderte.

Von Lehrer*innen sowie Schüler*innen wurde erwartet, dass sie es selbstständig schaffen würden, den Unterricht von zu Hause aus und digitalisiert durchzuführen. Dabei wurden die verschiedenen Wohnsituationen und auch die Verfügbarkeit von Lernmitteln nicht effektiv beachtet.

Folglich entstanden Lernrückstände, die unter anderem mit den Ressourcen und Umständen, die die Schüler*innen zuhause vorfanden, zusammenhängen. Um zu verhindern, dass durch die Corona-Krise bestehende Bildungsungleichheiten weiter verschärft werden, bietet FemmeFürBildung eine zweiwöchige Summerschool an, die den Mädchen unterstützt, sich auf die MSA-Prüfungen vorzubereiten.

Die Mädchen, die nach den Ferien die 10. Klasse besuchen, haben am Montag mit Nachhilfe in Mathe begonnen, am Nachmittag sind wir alle gemeinsam zu einem Tanzworkshop in der Flüchtlingskirche gegangen und haben dort zusammen im Freien getanzt. Auch am Dienstag ging es mit Mathenachhilfe weiter, nach der Lernphase haben wir dann einen Workshop gemacht in dem Jede ihr eigenes Mini-Zine gebastelt hat, dabei entstanden viele individuelle Büchlein zu tollen Themen. Am Mittwoch gab es Nachhilfe in Deutsch, Englisch und am Ende noch ein paar Matheaufgaben. Zum Abschluss der Woche haben wir zusammen Pizza bestellt und sind ein Eis essen gegangen.

Hinter uns liegt eine erfolgreiche Woche, in der nächsten Woche geht es dann mit Fokus auf Berufsvorbereitung weiter.